Pressemitteilung:
Arbeitsraumprogramm live: Tag der Offenen Tür in der Breitenbachstr. 34-36 in Berlin-Reinickendorf

Stegreif Orchester
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Buffet
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Giuliana Corsi und Piedro Oliveira
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Eröffnungsrede
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Konstantin Grismann und Timo Langpap
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MayBJune
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Chris Lateano & Anirudh Chohan
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Mit der Breitenbachstr. 34–36 entsteht in Berlin Reinickendorf ein geförderter Arbeitsraumstandort für die Freie Szene. Auf rund 4.400 m² werden 41 Arbeitsräume zur langfristigen Nutzung sowie zwei Kultur Räume Studios, die stunden-, tage- oder wochenweise gebucht werden können, zu geförderten Konditionen an Künstler*innen der Freien Szene Berlins vermietet. Damit stärkt die Breitenbachstraße das Raumangebot des Arbeitsraumprogramms im nördlichen Berlin. 

Letzten Donnerstag, am 05.03.2026, luden die Kulturraum Berlin gGmbH und das Raumbüro Freie Szene von 16 bis 19 Uhr zum Tag der offenen Tür in die Breitenbachstr. 34.26 ein. Zahlreiche Besucher*innen Politik, Kulturszene und Öffentlichkeit lernten den neuersten Standort des Arbeitsraumprogramms vor Ort kennen, kamen mit den Mieter*innen ins Gespräch und erhielten Einblicke in die künstlerische Praxis am Haus. Begleitet wurde der Nachmittag von künstlerischen Inputs der ansässigen Künstler*innen, die den Standort als lebendigen Arbeitsort der Freien Szene erlebbar machten.

Parallel informierte das Team über die aktuell laufenden Ausschreibungen für professionelle Künstler*innen aus Musik und Musiktheater, Darstellenden Künsten und Tanz sowie Literatur. Die Mietkonditionen sind gefördert und betragen für die langfristigen Arbeitsräume 5 EUR/m² brutto warm zuzüglich Strompauschale, die Kultur Räume Studios starten ab 5 EUR/Stunde.

Die offizielle Besichtigung für Bewerber*innen für langfristige Räume findet am 17.03.2026 statt, die Bewerbungsfrist endet am 23.03.2026.

Rotes Backsteingebäude von außen
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Sanierte Backsteinfassade mit hohen Sprossenfenstern und Mansarddach, warmes Abendlicht spiegelt in den Fenstern.
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Fenster der alten Strumpffabrik
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Fenster der alten Strumpffabrik
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Der Standort Breitenbachstr. 34-36 ist als interdisziplinärer Arbeitsraumstandort konzipiert und bietet geförderte Arbeitsräume für professionelle Künstler*innen aus Musik und Musiktheater, Darstellenden Künsten und Tanz sowie Literatur. In der umfassend sanierten ehemaligen Strumpffabrik stehen 41 Arbeitsräume zur Zwischennutzung zur Verfügung, ergänzt durch Lager-, Produktions- und Büroflächen. Eine Besonderheit am Haus sind die zwei Kultur Räume Studios, die als flexibel buchbare Proberäume stunden-, tage- oder wochenweise genutzt werden können und damit vor allem kompakte Proben- und Produktionsphasen unterstützen.

Ein Fact Sheet zum Gebäude finden Sie hier.

Dirk Förster, Geschäftsführung Kulturraum Berlin gGmbH:
„Wer kulturelle Vielfalt sichern will, muss auch Arbeitsräume sichern: Das ist die Voraussetzung dafür, dass künstlerische Produktion kontinuierlich funktioniert. In der Breitenbachstr. 34–36 machen wir aus einer ehemaligen Fabrik genau so einen Produktionsort für die Freie Szene. Mit unseren langfristigen und temporären Raumangeboten schaffen wir die Flexibilität und Sicherheit, die Berlins kulturelle Infrastruktur dringend braucht.“

Raumbüro Freie Szene:
„Die Arbeit des Raumbüros ist darauf ausgerichtet, den realen Bedürfnissen der Freien Szene Berlins gerecht zu werden. Berlin braucht dringend Räume für Kultur und künstlerisches Arbeiten – und zusammen können wir etwas bewegen.“

Stegreif Orchester, über die Bedeutung ihres Arbeitsraumes in der Breitenbachstr. 34-36:
„Raum für Kreativität und Musik! Der Proberaum gibt uns die Möglichkeit, langfristig an einem Ort frei zu experimentieren, zu improvisieren und gemeinsam anzukommen.“

Zafraan Ensemble, über die Bedeutung ihres Arbeitsraumes in der Breitenbachstr. 34-36:
„Für uns ist der geförderte Arbeitsraum in Reinickendorf sehr wichtig, da wir nun endlich nach langer Zeit einen Ort haben, an dem wir in Ruhe proben können, unsere Sachen lassen können und uns wohl fühlen. Es gibt ein Gefühl der Stabilität in einer Zeit, in dem Vieles in der Kulturszene auf der Kippe steht.“

Daniela Zorrozua, über die Bedeutung ihres Arbeitsraumes in der Breitenbachstr. 34-36:
„Ein Room of my own, in dem man experimentieren kann, platzt vor Modellen, Bauten und Kostümen, die für jede Performance notwendig sind.“